Hier werden Informationen für die AG bereitgestellt!

Bogensport (Di) Kl. 5+6

Schützenverein Wittmar; Platz/Flur EG Neubau

Beginn: 21.09.2010  Zeit: 14:00-15:25 Uhr

Ansprechpartner außerhalb der AG: Herr Klahm 05337-1251 oder e-Mail: schuetzen-wittmar@t-online.de

 

Der Sport für Menschen, die z.B.in der Schule oder am Schreibtisch viel sitzen müssen.
Der Bogensport fördert Ruhe und Konzentration. Außerdem wird die Muskulatur
und der Rücken gestärkt, sowie die Wirbelsäule entlastet. Neben dem gesundheitlichen
Aspekt wird auch der Spaß nicht zu kurz kommen.

 

 
 Über den Bogensport
 

  
 
In der heutigen Zeit hat sich bis auf ein paar neue Disziplinen nicht viel geändert.

Die einfachsten und ältesten Bogenarten sind Langbogen und Jagd- Recurve Bogen. Diese sind meist aus Holz oder im Verbund mit Karbon oder Fiberglas gearbeitet. Jagd - Recurve Bogen haben im Vergleich zu Langbögen ein Bogenfenster und gebogene Bogenenden, die die Energie besser ausnützen als Langbögen. Auch werden unterschiedliche Pfeile geschossen, Jagd - Recurve Schützen schießen meist mit Alupfeile im Gegenteil zu den Langbogenschützen die in der Mehrzahl Holzpfeilen schießen.

 

Der Recurve Bogen ist einer der neueren Entwicklungen der Bogenhersteller, welcher mit Visier, Auszugshilfe und Stabilisatoren zur Gewichtsverteilung ausgestattet sind. Dabei ist vielleicht noch zu erwähnen was unter einer Auszugshilfe verstanden wird. Dieses Metallblättchen ermöglicht dem Schützen den Pfeil bis zu einer bestimmten Länge auszuziehen sodass er immer den gleichen Auszug hat. Durch diese Hilfe ist es möglich das Schussbild positiv zu beeinflussen. Als Pfeile werden Aluminiumpfeile oder Karbonpfeile benutzt, weil diese bessere und vor allem berechenbarere Eigenschaften haben als Holzpfeile.

 

Die neueste Entwicklung im Bogensport ist der Compound - Bogen der mit Stabilisatoren wie ein Recurve Bogen ausgestattet und in der freien Klasse meist mit Visier inklusive Wasserwaage und Vergrößerungsglas ausgerüstet ist. Oder ein Pin Visier besitzt, welches für jede Entfernung einen Eigenen Visier Stift besitzt, sodass man nicht mehr auf die jeweilige Entfernung das Visier einstellen muss. Das besondere an einem Compound Bogen ist jedoch seine besondere Aufhängung der Sehne, welche so auf den Rollen liegt, dass eine Reduktion des Zuggewichts entsteht sobald man eine bestimmte Auszugslänge erreicht hat. Nach dem Erreichen dieses Endauszugs ist es dem Schützen nicht mehr möglich den Bogen weiter aus zu ziehen. Deshalb hat dieser Bogen im Prinzip auch eine Art Auszugshilfe. Die Pfeile die ein Compound Schütze in der Regel benutzt sind die Gleichen wie die des Recurve Schützen nur wesentlich stärker um die höheren Kräfte auszuhalten.

 


 
 
 
 

Hier sehen sie einen kleinen Ausschnitt von den einzelnen Disziplinen die ein Bogenschütze absolvieren kann.

 

Dies ist ein Turnier in der Halle welches auf der Entfernung von 18 m Ausgetragen wird. Geschossen werden 60 Pfeile auf 40 oder 20 cm Auflagen die die Höchstpunktzahl von 10 Ringen in der Mitte aufweisen.

 

Die bekannteste Turnierart ist Fita bei der man 72 Pfeile auf 70 m schießt. Diese Art des Schiessens wird auch in der Olympiade durchgeführt. Die Scheibengröße liegt hier bei 122cm. Die Herausforderung bei diesem schießen ist die richtige Einschätzung des Windes oder andere Witterungseinflüsse.

Bei einem Fita Feld Turnier wird auf schwarz, gelbe farbige Auflagen geschossen. Dabei sind 12 Scheiben auf bekannter und 12 Scheiben auf unbekannter Entfernung aufgestellt. Die Höchstpunktzahl beträgt 5 Ringe. Das interessante an dieser Art des Schießens ist jedoch, dass man nicht nur geradeaus sondern auch nach unten und nach oben schießt.

 
 

 

KLEINES BOGENSCHÜTZEN - A B C

ALLE INS GOLD
Bogenschützen-Gruß derjenigen, welche die olympische Disziplin des Bogenschiessens betreiben.

ANKERPUNKT
Ein bestimmter Punkt - üblicherweise im Gesicht des Bogenschützen - der beim Spannen des Bogens von der Zughand berührt wird.

ARMSCHUTZ
Ein Stück festen Materials, das dazu dient, den Bogenarm vor einer schmerzhaften Berührung mit der Sehne zu schützen. In der Regel wird ein Armschutz aus Leder oder einem lederähnlichen Material gefertigt und an der Innenseite des Unterarms befestigt. Für Anfänger empfiehlt sich ein Armschutz, der sowohl Unter- als auch Oberarm schützt.

AUSZUGSLÄNGE
Distanz, über die der Schütze den Bogen zu spannen hat, um zu seinemAnkerpunkt zu gelangen, gemessen von der Vorderkante des Bogens.

BACKING
Beim traditionellen Bogen die Verstärkung auf der dem Schützen abgewandten Seite des Bogens.

BAREBOW
= Blankbogen: Bogen ohne Visier. Barebowschießen stellt eine Disziplin des Bogenschiessens dar.

BARRELED
Pfeilschaft, der sich an beiden Enden verjüngt und gute Flugeigenschaften hat. 

BEFIEDERN
Versehen des Schafts mit Weichplastikfahnen oder Naturfedern. Je nach Pfeil und Verwendungszweck sind Federn unterschiedlicher Längen erhältlich. Gleichgültig aus welchem Material die Befiederung besteht, dient sie immer dazu, den Pfeilflug zu stabilisieren. In der Regel werden die Schäfte mit 3 Federn befiedert.

BEFIEDERUNGSGERÄT
Technisches Hilfsmittel, das es ermöglicht, alle Federn in einem gleichmäßigen Winkel und mit einem gleichmäßigen Abstand zur Nock auf den Pfeil aufzukleben.

BLUNTSPITZE
Spitzenform, die an der "Spitze" nicht spitz, sondern platt ist. Wird insbesondere zur Jagd- von Kleinwild verwendet. Aus Gummi oder Metall.

BOGENARM & BOGENHAND
Hand, in der der Bogen gehalten wird. Beim Rechtshänder ist dies die linke, beim Linkshänder die rechte Hand.

BOGENLÄNGE
Gesamtlänge des Bogens. Wird bei Recurvebogen von einem zum anderen Ende der Wurfarme gemessen; bei Compoundbogen von einer Achse zur anderen. Bei Recurvebogen
bestimmt sich die Bogenlänge nach der Auszugslänge des Schützen. Bei einer Auszugslänge von bis zu 28 Zoll sollte ein Bogen von 66 Zoll Bogenlänge verwendet werden. Beträgt die Auszugslänge 28 bis 30 Zoll, kann ein Bogen von 68 Zoll Länge geschossen werden. Für längere Auszugslängen werden Bogen von 70 Zoll Länge empfohlen.

BOGENSCHLINGE
Vorrichtung, die am Bogen montiert wird und dabei hilft, dass der Bogen dem Schützen im Zeitpunkt des Lösens nicht aus der Hand fällt. Siehe auch Fingerschlinge.

BOGENSTÄNDER
Vorrichtung, auf der der Bogen abgelegt wird, solange der Schütze ihn nicht benötigt.

BRUSTSCHUTZ
Schützt bei Rechtshändern nicht nur die linke Brustseite (bei Linkshändern die rechte) vor schmerzhaften Berührungen mit der Sehne, sondern dient auch dazu, die Kleidung an den Körper zu pressen, um so ein Streifen der Sehne am Körper, das ein Ablenken des Pfeils zur Folge haben kann, zu verhindern.

BUTTON
Verstellbare Pfeilanlage, mit der Spinegrenzwerte ausgeglichen werden können.

CAMS
Ovaler Rollentyp bei Compoundbogen.

CENTERSHOT - BOGEN
Bogen, bei dem der untere Teil des Schussfensters über die Mittellinie des Bogens hinaus ausgeschnitten ist.

CHECKER
T-förmiges Gerät, mit dessen Hilfe die Spannhöhe des Bogens gemessen und die Höhe der Nockpunkte festgelegt wird.

COMPOSITE - BOGEN
Bogen, der aus verschiedenen Komponenten zusammengesetzt ist.

COMPOUNDBOGEN
Bogen, der mit dem Flaschenzugprinzip arbeitet. Meistens verfügt dieser Typ von Bogen über je eine Rolle am oberen und unteren Wurfarm, über die 2 Kabel geleitet werden. Hat man den Bogen über einen bestimmten Punkt hinweg ausgezogen, wird das Zuggewicht reduziert. Die Zuggewichtsreduktion beträgt 50, 65% oder sogar 80%.

DEFLEX
Von einer deflexen Bogenform spricht man, wenn sich der Bogen zum Schützen biegt. Siehe auch reflex.

ENDENSCHUTZ
Wird auf das untere Ende des Wurfarmes aufgezogen, um diesen vor Beschädigungen durch das Aufsetzen auf den Boden zu schützen.

FACE WALKING
Technik beim Blankbogen-Schießen, bei der die Veränderung der Position der Zughand im Gesicht als Zielhilfe benutzt wird.

F.I.T.A.: FEDERATION INTERNATIONALE DE TIR A L'ARC 
= Internationaler Bogensportverband.
Von dieser Vereinigung sind Reglements erarbeitet worden, die bei den olympischen Spielen, Weltmeisterschaften sowie bei europäischen Wettkämpfen zugrundegelegt werden. Auch nationale Wettkämpfe sind nach diesen Regeln auszutragen, wenn die dabei geschossenen Ergebnisse als Rekorde anerkannt werden sollen.

F.I.T.A. - RUNDE
Freiluft-Disziplin beim Bogenschießen, bei der die Damen jeweils 36 Pfeile auf eine Entfernung von 70, 60, 50 und 30 Meter schießen, die Herren dieselbe Anzahl von Pfeilen auf die Distanzen 90, 70, 50 und 30 Meter.

F.I.T.A. STERN
Auszeichnung für ein bestimmtes Ergebnis. Die F.I.T.A. vergibt 5 verschiedene Auszeichnungen: den 1 000er , den 1100er , den 1200er, den 1300er und schließlich den 1400er Stern. Die Zahlen beziehen sich jeweils auf die mindestens zu erreichende Ringzahl, um diese Auszeichnung zu erwerben.

FELD- UND JAGDBOGEN
Ein in der Regel relativ kurzer Bogen, der zum Feldbogenschießen eingesetzt wird.

FELDBOGENSCHIEßEN
Disziplin beim Bogenschießen, bei dem die Schützen im Gelände von bekannten oder unbekannten Entfernungen aus schießen. Diese Art des Schießens wurde ehemals entwickelt, um die Jagdsituation zu simulieren.

FINGERSCHLINGE 
Band mit Schlaufen, das um Daumen und Zeigefinger gelegt wird und die Funktion einer Bogenschlinge hat.

FLÄMISCH SPLEISS
Besondere Herstellungsart von Sehnen. Bogensehnen im flämischen Spleiß werden insbesondere für traditionelle Bogen verwendet. Kostenlose Arbeitsanleitungen gibt es bei Robin Sport.

FLU-FLU BEFIEDERUNG
Hierbei wird der Schaft in der Regel mit 6 Naturfedern von etwa 10 cm Länge versehen, um seine Flugweite zu reduzieren. In dieser Art befiederte Pfeile werden primär zum Jagen von Vögeln eingesetzt.

FREE STYLE
Disziplin beim Bogenschießen, bei der sämtliche Hilfsmittel (z.B. in der Compoundbogenklasse Refease, Scope etc.) zugelassen sind.

GIPFELZUGGEWICHT
Das maximale Zuggewicht bei Compoundbogen.

GRAIN
Amerikanische Gewichtseinheit. Ein grain entspricht 0,0648 Gramm.

GRUPPIERUNG
Meint das Auftreffen der Pfeile auf der Scheibe. Eine gute Gruppierung liegt vor, wenn die Pfeile eines Schützen möglichst nah beieinander liegen.

INCH
siehe Zoll

INSTINKTIV - SCHIESSEN
Besondere Erscheinungsform beim Bogenschießen, bei der der Schütze auf technische und sonstige Hilfsmittel verzichtet. Er zielt nicht, sondern hat sein "Ziel" lediglich kurz vor Augen, um dann zu lösen.

JAGDSPITZE
Eine mit rasierklingenscharfen Schneiden versehene Spitze, die zum Jagen verwendet wird.

KABELABWEISER
Zubehörteil für Compoundbogen, das die Berührung der Befiederung mit den Kabeln verhindert. Durch die gleichzeitige Verwendung eines sog. Gleitschuhs wird die Reibung der Kabel aneinander verhindert.

KISSER
Siehe Mundmarke

KLICKER
Kleine Metallzunge, die am Schussfenster vor der Pfeilauflage montiert wird. Dient der Kontrolle eines gleichmäßigen Auszugs.

KÖCHER
Aufbewahrungsbehältnis für Pfeile, das entweder am Körper getragen oder direkt am Bogen montiert wird.

KONTERSTABILISATOREN
Siehe auch Stabilisator. Dienen der Stabilisierung der horizontalen Achse und sind Gegenspieler des Monostabilisators.

KYUDO
Japanische Form des Bogenschiessens.

LAMINIERTER BOGEN
Bogen, der aus unterschiedlichen miteinander verleimten Schichten zusammengefügt ist. Vorwiegend werden Fiberglas, Holz und Carbonfasern miteinander verleimt.

LANGBOGEN
Traditioneller Bogen, der stets ohne Visier und sonstige Hilfsmittel geschossen wird. Dieser Bogen ist von der Form seiner Wurfarme gerade, verfügt mithin über keinen Recurve.

LBS
Kürzel für englische Pfund (Plural; Singular: lb.). Ein englisches Pfund entspricht 453,59 Gramm.

LEITFEDER
Ist der Teil der Befiederung, der im rechten Winkel zu der Nockkerbe aufgesetzt ist.

LET OFF 
Zuggewichtsreduktion bei Compoundbogen.

LINKSHANDSCHÜTZE
Entscheidend dafür
ist, ob man jemanden als Linkshand- oder Rechtshandschützen bezeichnet, mit welcher Hand die Sehne gezogen wird. Ziehen Sie die Sehne mit der linken Hand, sind Sie ein Linkshandschütze (zu 90% sind Linkshandschützen von Natur aus auch Linkshänder).

 

LÖSEN
Loslassen der Sehne beim Schuss.

MEDITERRANER SCHIEßSTIL
Von der Zughand befindet sich der Zeigefinger oberhalb, der Mittel- und der Ringfinger unterhalb des Pfeils.

MITTELTEIL
(=Handle/Riser) Der mittlere Teil eines Bogens.

MITTELWICKLUNG
Umwicklung des mittleren Teils der Sehne, auf dem der Nockpunkt fixiert wird und die vor einer Abnutzung der Sehne schützen soll. Wird mit Mononylon oder Fast Flight Wickelgarnhergestellt.

MITTELLINIE
Bezeichnung der Linie, die sich optisch ergibt, wenn man den Bogen im ungespannten Zustand von der Seite, an der sich die Sehne befindet, betrachtet. Durch die Sehne werden die Wurfarme optisch geteilt.

MONOSTABILISATOR
Stabilisator von mindestens 25 Zoll Länge, der an der Front des Bogens befestigt wird und nach vorne (Richtung Scheibe) ragt.

MULTI-CAM-WURFARME
Wurfarme, die über einen doppelten Recurve verfügen.

MUNDMARKE
Kunststoffteil, das in Höhe des Mundes auf die Sehne montiert wird. Dient der Kontrolle des korrekten Auszugs.

NACHZIELEN
Verbleiben in der Körperhaltung nach dem Abschuss des Pfeils.

NOCK
Kunststoffaufsatz, der auf das der Pfeilspitze gegenüberliegende Ende des Pfeils aufgebracht wird, damit der Pfeil auf der Sehne befestigt werden kann. Bei Holzpfeilen wird mitunter der Schaft nur eingekerbt. Diese Einkerbung nennt man ebenfalls Nock.

NOCKPUNKT
Markierung auf der Sehne, die anzeigt, wo der Pfeil aufgesetzt werden muss.

NULLPUNKT
Entfernung, bei der der Pfeil das Objekt trifft, auf das die Pfeilspitze zeigt (wenn der Schütze über die Pfeilspitze zielt).

OFFENER STAND
Position der Füße auf der Schießlinie, bei der der linke (bei Rechtshändern) Fuß hinter einer gedachten Linie zwischen dem rechten Fuß und der Zielscheibe platziert ist.

OVERDRAW
= Auszugsverkürzung. Besondere Form der Pfeilauflage, die den Bogen in Richtung Sehne faktisch verkürzt. Dadurch wird es dem Schützen ermöglicht, kürzere, als die tatsächlich benötigen Pfeile zu schießen. Das wiederum hat zur Folge, dass er sich einen leichteren Pfeil auswählen kann, der schneller ist und mithin zu einer flacheren Flugbahn führt.

PEEP SIGHT
= Sehnenvisier. Kunststoffstück mit kleinem Loch, das zwischen den einzelnen Strängen der Sehne in Höhe des Auges befestigt wird.

PFEILANLAGE
Siehe auch Button. Punkt der Pfeilauflage, an dem der Pfeil anliegt.

PFEILAUFLAGE
Hilfsmittel zum Auflegen des Pfeils, das am Schussfenster montiert wird.

PFEILAUSWAHLHILFE (Neu seid 07.07.2009)

Hilfreiche Seite mit einigen Daten zur Pfeilauswahl

RECHTSHANDSCHÜTZE
Entscheidend dafür, ob man jemanden als Rechtshand- oder Linkshandschützen bezeichnet, ist, mit welcher Hand die Sehne gezogen wird. Ziehen Sie die Sehne mit der rechten Hand, sind Sie ein Rechtshandschütze (in aller Regel werden Sie dann auch von Natur aus Rechtshänder sein).

RECURVEBOGEN
Bogen, der mit Recurves ausgestattet ist.

RECURVE
Ende des Wurfarms, das sich im Zeitpunkt des Lösens vom Schützen wegbiegt. In diesem Teil des Bogens wird die meiste Energie gespeichert.

REFLEX
Von einer reflexen Bogenform spricht man, wenn sich der Bogen vom Schützen wegbiegt.

RELEASE
Mechanisches Lösegerät.

ROHSCHAFTTEST
Test, bei dem mit einem unbefiederten Pfeil geschossen wird, der zeigen soll, ob der gewählte Spinewert der richtige ist. SCHAFT Pfeil ohne Nock, Spitze und Befiederung.

SCHEIBENAUFLAGE
Papier mit einer farbigen Einteilung oder aufgemalten Tieren, das auf der Zielscheibe befestigt wird.

SCHEIBENPANIK
Auch"Goldfieber" genannt: Negative psychische Einstellung des Schützen zum Lösen mit vielfältigen Erscheinungsformen.

SCHIESSHANDSCHUH
Siehe auch Tab. Handschuh (aus Leder) mit 3 Fingern, der Zeige-, Mittel- und Ringfinger der Zughand schützt.

SCHUSSFENSTER
Ausgeschnittener Teil des Mittelteils eines Bogens oberhalb des Griffes. 

SCOPE
Vergrößerungsglas, das am Visier befestigt wird (nur mit Peep Sight zu verwenden).

SEHNENWACHS
Imprägniermittel, das die Haltbarkeit der Sehne fördert.

SPANNHÖHE
Abstand der Sehne bis zur tiefsten Stelle des Griffes. Jeder Hersteller gibt für seine Bogen eine bestimmte Spannhöhe vor.

SPANNRIEMEN & SPANNLEINE
Hilfsmittel, um den Bogen zu spannen und in einen schussbereiten Zustand zu versetzen.

SPINEWERT
Steifheitswert eines Pfeils. Dieser Wert wird gemessen, indem man ein Gewicht von 2 lbs auf die Mitte des Schaftes legt und dann die dadurch entstehende Durchbiegung misst.

SPINNE
V-förmiges Gerät, das an der Vorderseite des Bogens angeschraubt wird und zur Aufnahme der Konterstabilisatoren und des Monostabilisators dient.

STABILISATOR
Auf Stangen aufgebrachte Gewichte, die an das Mittelteil des Bogens montiert werden, um die beim Abschuss auftretenden Drehmomente soweit zu verzögern, dass der Pfeil ungehindert am Bogen vorbeikommt.

STRING WALKING
Technik beim Blankbogen-Schießen, bei der die Veränderung der Position der Zughand auf der Sehne als Zielhilfe genutzt wird.

TAB
Ein Stück Leder oder Kunstleder, das die Finger der Zughand schützt.

TAKE-DOWN-BOGEN
Bogen, der aus 3 Teilen besteht (Wurfarmen, Mittelteil) und zum Transport auseinander genommen werden kann.

TILLER
Verhältnis des oberen zum unteren Wurfarm.

TROCKENSCHUSS
Loslassen der Sehne, ohne das ein Pfeil abgeschossen wird (kann die Zerstörung des Bogens und Verletzungen des Schützen zur Folge haben).

TUNING
Feinabstimmung des verwendeten Materials.

UNTERGRIFF
Die Sehne wird mit 3 Fingern unterhalb des Pfeils gegriffen.

V-BAR
V-förmiges Gerät, das an der Vorderseite des Bogens angeschraubt wird und zur Aufnahme der Konterstabilisatoren und des Monostabilisators dient.

VIELE ZWANZIG
Gruß der Feldbogenschützen.

VISIER
Mechanisches Gerät, das als Zielhilfe eingesetzt wird.

VORBAUVISIER
Visier, das nicht unmittelbar am Bogen, sondern auf einem Ausleger montiert ist. Dadurch wird der Abstand vom Auge zum Visier verlängert.

WURFARME
Oberer und unterer Teil des Bogens, in dem die Energie gespeichert wird und der sich beim Auszug biegt.

ZOLL
= Inch: englisches/amerikanisches Längenmaß, das 2,54 cm entspricht.

ZUGGEWICHT
Beim Spannen des Bogens zu überwindende Kraft. Die Vereinigung der Bogenhersteller (AMO) hat sich darauf geeinigt, das Bogenzuggewicht auf eine Standard Auszugslänge von 28 Zoll (gemessen von Bogenvorderkante bis zur Nockkerbe) bzw. 26 1/4 Zoll (gemessen an der tiefsten Stelle des Griffes bis zur Nockkerbe) zu beziehen. Bei einer längeren Auszugslänge erhöht sich das Bogenzuggewicht. Bei einer kürzen Auszugslänge verringert sich das auf dem Bogen angegebene Zuggewicht.

ZUGHAND
Die Hand, die die Sehne festhält.

3-D-SCHIESSEN
Disziplin beim Bogenschießen, bei der auf dreidimensionale Kunststofftiere geschossen
wird.